Vielleicht ist des Thema für den einen oder anderen etwas merkwürdig, aber das spiegelt gerade mein Kopfkino wieder.

In den letzen Wochen habe ich mich in meinem privaten digitalen Leben umgestellt. Weg von den vielen Cloud- und Speicherdiensten, hin zu einem strukturierten System. Meine Dokumente liegen nicht mehr in unzähligen Ordner irgendwo auf einem Server, sondern sind indiziert in unterschiedlichen Datenbanken von DEVONthink 3 pro abgelegt. Lange habe ich mich aufgrund des Preises gesträubt, aber mittlerweile könnte ich mir selbst in den Allerwertesten treten, warum ich den Umstieg nicht schon viel früher gemacht habe. Nun ja, es ist wie es ist und jetzt bin ich da, wo ich schon vor einiger Zeit hätte sein können. Aber schauen wir lieber nach vorne als nach hinten.

Mein Hauptspeicherort ist meine Synology Diskstation geworden. Die Daten werden unterschieden zwischen unwichtig und persönlich (wichtig). Erstere werden einfach gespeichert und dann mit der Dropbox synchronisiert. Die wichtigen Daten werden auch gespeichert, aber dann verschlüsselt in die Dropbox gelegt. Das gleiche gilt auch für die DEVONthink Datenbanken. Wobei diese nicht direkt auf der Diskstation gespeichert werden, sondern auf meinem Macbook und in definierten Abständen mittels ChronoSync 1:1 auf die Diskstation kopiert werden. Danach geht es verschlüsselt auf die Dropbox. Die Sync-Container liegen unverschlüsselt auf der Diskstation, damit ich mit DEVONthink to go auch auf die Daten zugreifen kann.

Alles in allem läuft das System prima und das beste daran, ich kann fast vollständig mit dem iPad arbeiten. Das bringt mich zu meinem Gedankenspiel. iPad only soll es nicht werden, aber zumindest schwebt mir der Gedanke, dass ich mit einem 12″ iPad pro (was ich noch nicht habe) eigentlich meine Dinge des alltäglichen digitalen Lebens vollständig abdecken kann. Nur spezielle Abläufe und Apps wären dann über das Macbook abzuarbeiten. Da das Macbook auch schon ein paar Tage auf den Buckel hat (Macbook pro - Early 2015), würde ich dies dann als Desktop-Rechner einsetzen und mit dem iPad pro dann unterwegs und sonst wo arbeiten.

Um das mal zu übern und durch zu spielen, arbeite ich viel mit meinem iPad 2018 + Magic Keyboard und Magic Mouse 1. Die Handhabung ist teilweise noch ungewohnt, geht aber nach einigem rum testen, dann doch gut von der Hand.

In dem Zuge überdenke ich auch meinen Blog. Eigentlich liegt der Blog auf einem Uberspace und wird angetrieben von Bludit pro. Da ich im Moment aber auch nicht so viel Content zusammen tippe und die Handhabung mittels der App Pretext” auf der Dropbox super einfach von der Hand geht, überlege ich den Blot.im zu meinem neuen Zuhause zu machen. Mal schauen.

Bis dahin …